Erstes E-Auto? Das müsst ihr wissen! | Unter Strom – Einfach Elektromobilität | 113 | ADAC
In dieser Folge von „Unter Strom“ geht es um den Einstieg in die Elektromobilität: Was ändert sich im Alltag und worauf solltet ihr achten, wenn das erste E-Auto vor der Tür steht? Marie ordnet die wichtigsten Unterschiede zum Verbrenner ein und zeigt, welche Punkte den Start erleichtern.
Ausführliche Informationen zum Thema findet ihr auch auf der ADAC Website:
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Ein zentrales Thema ist das Laden. Am komfortabelsten funktioniert es zu Hause mit einer eigenen Wallbox: jederzeit verfügbar, ohne Umwege und zum normalen Stromtarif, mit Photovoltaik oft besonders günstig und sauber. Ist das zwingend notwendig? Nein. Auch ohne eigene Lademöglichkeit lässt sich ein Elektroauto gut nutzen. Viele Modelle bieten heute deutlich höhere Reichweiten, sodass Laden alle paar Tage ausreicht, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen. Öffentliche Schnelllader sind inzwischen weit verbreitet und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Weniger praktisch sind langsame AC-Ladesäulen am Straßenrand, in vielen Städten sind sie oft belegt, und wer zu lange stehen bleibt, zahlt schnell Blockiergebühren. Außerdem gibt es zum Einstieg oft günstige Ladetarife vom Hersteller. Es lohnt sich, hier nachzufragen. Ladesäulen lassen sich über verschiedene Apps oder auch in Navigationssystemen finden.
Ein weiterer Unterschied ist die Reichweite. Während beim Verbrenner schnelles Tanken selbstverständlich ist, erfordert das Elektroauto etwas mehr Planung. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von Fahrweise, Geschwindigkeit und Außentemperatur ab. Hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn und Kälte erhöhen den Verbrauch spürbar. Die Reichweite realistisch einzuschätzen und Ladepausen einzuplanen ist daher wichtig. Einige moderne Navigationssysteme übernehmen die Planung von Ladestopps automatisch. Mit etwas Erfahrung relativiert sich die anfängliche Unsicherheit schnell.
Auch das Fahrgefühl unterscheidet sich. Elektroautos beschleunigen ohne Gangwechsel, nahezu vibrationsfrei und mit direktem Antritt. Beim Verzögern gewinnt das Fahrzeug über Rekuperation Energie zurück. Dadurch wird die mechanische Bremse seltener genutzt und sollte gelegentlich bewusst stärker betätigt werden, um sie funktionsfähig zu halten. Wie beim Verbrenner hat auch beim Elektroauto der Fahrstil einen direkten Einfluss auf den Verbrauch. Wer vorausschauend fährt und das Fahrzeug öfter rollen lässt, kann zusätzlich Energie sparen.
Viele Elektroautos sind mit einer App verbunden, über die sich Ladestand, Ladezeiten oder die Standklimatisierung steuern lassen. Bei der Standklimatisierung ist zu beachten, dass diese Funktion Energie kostet. Wenn das Fahrzeug dabei an der Wallbox hängt, geht das aber zumindest nicht zulasten der Reichweite. Wichtig ist, frühzeitig zu klären, wie die Online-Dienste eingerichtet werden und wie lange sie kostenfrei nutzbar sind.
Unterm Strich zeigt sich: Die Unterschiede zum Verbrenner sind überschaubar, wenn man die grundlegenden Besonderheiten kennt und realistisch plant.
Wie habt ihr euch auf euer erstes Elektroauto vorbereitet? Was hat euch am Anfang überrascht und was hättet ihr gern früher gewusst? Schreibt es gern in die Kommentare!
Alle Folgen gesammelt in der Playlist „Unter Strom“
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Kapitel:
00:00 Willkommen bei „Unter Strom“
00:38 Laden statt tanken
01:05 Laden zu Hause mit Wallbox
01:30 Laden ohne eigene Wallbox
02:04 Öffentlich laden im Alltag
03:06 Reichweite realistisch einschätzen
04:05 Fahrgefühl und Rekuperation
05:22 Zusatzfunktionen und App-Anbindung
07:12 Bis zum nächsten Mal bei „Unter Strom“
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