Wallboxen und Ladesäulen der Zukunft | Unter Strom – Einfach Elektromobilität | 125 | ADAC

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Wallboxen und Ladesäulen der Zukunft | Unter Strom – Einfach Elektromobilität | 125 | ADAC

In dieser Folge von „Unter Strom“ geht es um besondere Ladekonzepte, die von der klassischen Ladesäule abweichen. Matthias hat sich auf einer Ladeinfrastruktur-Messe verschiedene Lösungen angesehen, die unterschiedliche Anforderungen abdecken – von begrenzter Netzleistung über flexible Standorte bis hin zu wenig Platz im öffentlichen Raum. Eine Möglichkeit sind Schnellladesäulen mit integriertem Batteriespeicher. Der Speicher wird kontinuierlich mit geringerer Leistung aus dem Netz geladen und kann bei Bedarf mehr Leistung an Fahrzeuge abgeben. So lassen sich Anforderungen an den Netzanschluss und teure Lastspitzen reduzieren. Zusätzlich kann ein großes Display an der Ladesäule als Werbefläche oder zur Information genutzt werden. Auch größere, räumlich getrennte Speicher können mehrere Ladepunkte versorgen. Nicht überall soll Ladeinfrastruktur dauerhaft installiert werden. Mobile Systeme mit mehreren Wallboxen lassen sich auf gemieteten Flächen, bei Veranstaltungen oder testweise an neuen Standorten einsetzen und später wieder versetzen. Gerade für Flotten oder temporäre Ladeangebote kann das interessant sein. In Innenstädten spielt dagegen oft der Platz eine größere Rolle. Ladepunkte können direkt in einen Bordstein oder in eine ebene Parkfläche integriert werden. Dadurch bleibt die Technik weitgehend aus dem Straßenbild heraus und eignet sich auch für Bereiche, in denen klassische Ladesäulen optisch oder räumlich schwierig wären. Ein ähnlicher Ansatz nutzt Laternen und Stehlen: Ein kompaktes Lademodul übernimmt dort die Funktionen eines öffentlichen Ladepunkts. Auch auf größeren Parkflächen gibt es Alternativen zur Wallbox an jedem Stellplatz. Bei zentral aufgebauten Systemen sitzt die eigentliche Technik in einem gemeinsamen Verteiler, während am Parkplatz nur noch eine einfache Anschlussbox oder Stehle notwendig ist. Das kann die Installation vieler Ladepunkte vereinfachen. Weitere Konzepte beschäftigen sich mit einem praktischen Problem: dem Ladekabel. Kabeltrommeln können Leitungen geordnet auf- und abrollen. Andere Systeme führen das Ladekabel elektrisch von der Decke herunter. In Garagen, Hallen oder Parkhäusern bleibt dadurch der Boden frei, Kabel werden nicht zur Stolperfalle und komplette Ladeeinheiten können über Kopf montiert werden. Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Ladeinfrastruktur auf Anforderungen reagieren kann. Solche Lösungen sind häufig teurer als klassische Systeme und nicht überall sinnvoll. Dort, wo Netzanschluss, Platz, Standort oder Kabelführung besondere Anforderungen stellen, können sie aber eine passende Alternative sein. Welche dieser Ladelösungen fandet ihr am spannendsten – und welche eher eine Spielerei? Kapitel: 00:00 Willkommen bei „Unter Strom“ 00:22 Schnellladen mit Batteriespeicher 02:08 Mobile Ladeinfrastruktur 03:55 Laden am Bordstein 05:43 Laden an der Straßenlaterne 06:45 Zentrale Technik für mehrere Ladepunkte 07:40 Ladekabel von der Trommel 08:55 Ladelösungen von der Decke 10:18 Bis zum nächsten Mal bei „Unter Strom“ #elektroauto #elektromobilität #eauto #adac _________________________________________________________________ Besucht uns auf https://adac.de und auf unseren Social-Media-Kanälen: Facebook: https://facebook.com/ADAC/ X: https://twitter.com/adac Instagram: https://instagram.com/adac/ TikTok: https://www.tiktok.com/@adac Pinterest: https://www.pinterest.de/adac_eV/ Soundcloud: https://soundcloud.com/adacaudio Blog: https://www.adac.de/der-adac/blog/ Abonniert auch gerne unseren Newsletter: https://scom.ly/newsletter-abonnieren Jetzt ADAC Mitglied werden! Wir sind da. Mit Hilfe, Rat und Schutz. https://scom.ly/mitglied-werden